TÜRKÇE / DEUTSCH

Schreibend stirbt man am besten!
Sammle ein ganzer Gedichtband in einem Gedicht!

Mutter Donau, nimm mich bei den Schultern, ich möchte an deinen verlassenen Ufern gehen und explodieren!

Du hast meine dunkelsten Räume mit handvollen Strahlen beleuchtet. Kein Reden könnte je die Grenze des Wortes so überschritten haben als dieses. Deine Augen, Zeuge unserer verlorenen Zeiten, Vorbild unserer erwarteten Momente. So voller Mund roch ich nach Rosen.

Hätte ich nicht so geschrieben um buchstäblich zu bluten! Ich war ein Kreisel der Sehnsucht.

„Dass du gehst ist so offensichtlich, also bleib nicht. Verletzte deine Hand an einer anderen Tür oder finde für dich eine schweigende Zeit.

Verstehe auch, dass es unmöglich ist, am Festland „Meermann“ zu sein!“ Der Schmerz jedes Wortes den sie schluckt ist von ihrem Gesicht abzulesen.

Himmlische Falle, ihr tut so als ob ihr Leben würdet und spielt… die andere Stimmen.

Als ein nicht gelebter Winter zur Tür hinausGEHT und nicht hinausGING... Erstarrt er zu Eis und erfriert?

Auch zwei duzende Frühlinge würden meinem Leben gut stehen…

Über die Nachherigen zu reden wäre schade. Ganz anders spürt jede Frau den Sommer. Seid ja vorsichtig, beschmutzt nicht!


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C.S. / 12. Februar 2018

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ANTOLOGIE
GASTAUTOR
Die Gedichte von Simsek gingen sehr unter die Haut!

In einem Zazakischen Gedicht hat Hüseyin die Donau Mutter genannt. Ich kann mich nicht erinnern die Donau jemals als Mutter genannt gehört zu haben....[mehr]

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