TÜRKÇE / DEUTSCH

Simsek war im Tonspuren (Radio Ö1) Programm
Hüseyin Simsek ist ein türkisch stämmige Autor und Dichter in Wien. Mit 19 Jahren Simsek wird verhaftet und verbring 5 Jahre in einem Militärgefängnis. Ohne Anklage, ohne Prozess und ohne Urteil. Sein Vergehen schwer zu sagen sagt Simsek. Er seid politisch Links gewesen. "Ein viel verzweigter Weg", laut die wörtliche Übersetzungen seines erstes Buch Titels.

Ö1 - Tonspuren! Eine Sendung der Feature Redaktion. Cakir und Simsek! Eine Türkische Autorin und ein Kurdische Schriftsteller in Wien! Feature für Matthias Däuble.

Seher Cakir: Die Türkei ist das Land, das ich um meine Welt kam. In der Türkei hat meine Eltern eine Wohnung. Deswegen fliege ich im Sommer für zwei Wochen in der Türkei. Ich genieße den Strand und die Sonne. Die kostenlose Unterkunft!

Hüseyin Simsek: 1981 wurde ich wegen meiner politischen Einstellungen und Aktivitäten verhaftet. Dann habe ich fünf Jahre lang im Militärgefängnis auf meine Verhandlung gewartet. Ich war in diese Zeit erst 19 Jahre alt!

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Wien-Brigittenau! Eine Gemeindewohnung aus dem 60er Jahren. Hier wohnt der Schriftsteller Hüseyin Simsek.

Simsek: Ich wurde im 1962 in Erzincan geboren. Diese Stadt liegt in Ostanatolien. Meine Familie ist Kırmanc und Aleviten. Wir sind eine Minderheit in der Türkei. Wir lebten in einem kleinen Dorf und dort gab es keine Schule…

Simsek hat sich auf dem Interview vorbereitet. Das er sagen will, liest von einem Blatt ab.

Simsek: Ich bin mit Kırmanci als Muttersprache aufgewachsen. Dann mit sieben Jahren besuchte ich die Schule im Nachbardorf und konnte kein Wort Türkisch…

Simsek ist Kurde. Kirmanci ein Kurdische Dialekt. Eine Sprache, die heute noch schlecht Spricht. Kurdisch war in die Schule verboten. Mit 19 Jahren Simsek wird verhaftet und verbring 5 Jahre in einem Militärgefängnis. Ohne Anklage, ohne Prozess und ohne Urteil. Sein Vergehen schwer zu sagen sagt Simsek. Er seid politisch Links gewesen und Kurde. "Ein viel verzweigter Weg", laut die wörtliche Übersetzungen seines erstes Buch Titels. Im Original “Ayrimi Bol Bir Yol“.

Simsek: Im diese Buch schilderte ich die Zustände und Lebensumstände in die Militärgefängnis…

Der Roman handelt von einem 30 tägigen Hungerstreik in einem Gefängnis irgend wurde Türkei. Im zweiten Buch verarbeitet Simsek die dramatischen Erfahrungen seine Haft. In eine Reportage Bande erzählte von Kindern die im Gefängnis geboren wurden. Sein erste Gedichte Band erscheinen schließlich 1991.

Simsek: Hauptteil diese Bandes handelt der Tragödie des kurdischen Volkes…

Das Simseks Gedichte über kurdische Identität schriebt hatte auch strategische Gründe. Im Gegensatz zu Prosa würde Lyrik weit weniger Schaft zensuriert. Er sei jedoch nie ein kurdischer Nationalist gewesen betont Simsek.

Simsek: Im Juni Im Juni 1992 unterzeichnete ich gemeinsam mit über 160 Schriftstellern und Intellektuellen einen Aufruf, den Bürgerkrieg zu beenden. Krieg zwischen der Regierung und kurdischen Guerilla. Daraufhin wurde ein Verfahren gegen mich eingeleitet, das zehn Jahre dauerte. Am Ende wurde ich zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt…

Und erneuten Gefängnis Strafe zu entgehen verlässt Simseks 1998 die Türkei und beantragt Asyl in Österreich. Seit er lebte in Wien. Besitzen in der zwischen in österreichische Staatsbürgerschaft und er mit Seher Cakir befreundet.

Seher Cakir: Er hat eine Sprache sehr gut beherrscht. Das ist Türkisch. Seine Muttersprache Kurdisch spricht er nicht zu gut, weil sie verboten war. Vielleicht hatte ein welche psychische Sachen in eine Sprache Fessel. Vielleicht kann er nicht eine zweite Sprache lernen. Man muss die Geschichte Einzel den Menschen anschauen...

Simsek: Ja, ich muss arbeiten. Ich kann nur mit dem türkischen Geschäfte und türkischen Unternehmen oder mit dem türkischen Sprachigen Menschen zu arbeiten…

In der Türkei hat Simsek 8 Bücher veröffentlicht. Gedichtbände, Reportage und Romane! Aber er bekannt noch nicht als Schriftsteller in Wien. In seinem Brotberuf arbeitet er der als Grafiker. Vor allem für türkische Firmen die in Österreich tätig sind. Für diese Arbeiten braucht er nicht Deutsch kennen.

Wien Favoriten, an ein Dienstag Abend und im Jänner. In ein Fachschule in der Victor-Adler Markt findet ein Workschop für zwei sprachige Journalisten stat. Hüseyin Simsek ist eine der Lehrer. Der Nachwuchs und Hobby Journalisten den Kunst der Schreibung Unterrichtet. Aber auch mit türkische grammatik wird gelernt. Die meisten Kursteilmerinnen zum Kurs erscheinen gehören zu sogenanten zweiten Generation. Ihr Deutsch besser als Türkisch.

Murat Buga: Hüseyin Simsek ist der Initiator für die ganze Journalismus Werkstatt. Die begann im 2007 mit einer kleine Gruppe…

Murat Buga ist Redakteur von einer monatlichen Zeitschrift. Diese Zeitschrift trägt Doppelname. Auf Deutsch “Vorschlag“ und auf Türkisch “Öneri“. Das ist eine österreichische türkischer monatliche Zeitschrift die in Wien erscheinen. Der Journalisten Workschop dauert mehrere Wochen. Und vieleicht schreibt der eine oder andere später einmal ein beitrag für “Öneri”. Simsek hat diese Zeitschrift im 1999 gegründet. Zusammen mit Seher Cakir.

Seher Cakir: Schwester von mir hat mich eines tage angerufen. ‘Du Schwester, hier ist bei mir ein Typ und er will eine Zeitschrift machen. Er sucht ein oder eine Partner. Darf ich deine Nummer gegeben?‘ Ich sagte, ja macht das. Dann ruft Hüseyin mich an. Und wir haben in Cafe-Stein getroffen. Er hat mir seine Idee erzählt. Ich sagte so: Super ich wollte auch immer. Und wo kommt es Geld? Haben wir nicht? Also haben wir unsere eigene Tasche auf kopiere Bases… Mittelalterlich zum geht nicht mehr… Lautiert ein-die-vier Blatte rausgegeben. Und bei unsere Gesprächen wie machst den heißen, wie soll‘s denn heißen… Schlagen uns vor, schlagen uns vor… Vorschlag! ‘Öneri‘ ist ‘Vorschlag‘…

Aus finanziellen Gründen musste Cakir und Simsek das Blatten nach zwei Jahren einstellen. Die Nachfrage war so groß und machte Neustart immer riskierten. In zwischen gibt es die zwei Sprachige Zeitschrift Öneri seit zehn Jahren.

Seher Cakir: Wir wollten eigentlich ein Information Blatt machen… Über die Kulturszene, Kulturelle Leben… Haben wir gesagt, ‘Informiert ist die erste Idee‘. Dann dachten wir so viel Kulturelles passiert noch nicht, also werden wir eine informationelle Zeitschrift machen. Unser Anspruch war auch weiter, dass wir sie fifty fifty machen. Genauso Deutschsprachig, genau die gleichen Geschichten… Es ist uns nicht ganz geglückt. Es wurde dann zu %90 Türkisch und über alle Themen. Was passiert in Österreich, in der Türkisch sprachige Gemeinde, wer wurde gewählt, was hatte Politika gesagt...

 

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21. Februar 2011, Montag

21:00 Uhr

In Radio Ö1

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ANTOLOGIE
GASTAUTOR
Die Gedichte von Simsek gingen sehr unter die Haut!

In einem Zazakischen Gedicht hat Hüseyin die Donau Mutter genannt. Ich kann mich nicht erinnern die Donau jemals als Mutter genannt gehört zu haben....[mehr]

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