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Was ist das für ein Istanbul
Die dort geborenen oder auch die dort hingekommen Menschen, beide sind dieser Stadt Fremd. Istanbul ist eine Stadt die untergeht. In dem in Diyarbakir mehr Blut verrinnt desto mehr versinkt Istanbul. Serhat kann trotz Beyza nicht in Istanbul bleiben. Diesmal wird er als Archäologe nach Hasankeyf fahren anstatt als Journalist. Dort wird er mit willen Ausgrabungen in einem Team arbeiten.

 ’Was ist das für ein Istanbul’ ist ein Roman von Hüseyin Simsek. Dieses Buch wurde im August 2006 in Istanbul veröffentlicht. Der Hauptcharakter des Romans heißt Serhat. Er kam in Aydin zur Welt. Dieser Stadt liegt in Südwest Anatolien. Serhat ist Sohn eines Kurdischen Vaters und einer Türkischen Mutter. Beide Elternteile sind aber von Alevitischer Herkunft.
 
Dann später zog er mit seiner Familie nach Izmir. Dort besuchte er die Hauptschule und das Gymnasium. Danach studierte er Archäologie an der Universität in Istanbul. Serhat hat diese Uni absolviert. Er sollte in dieser Stadt weiterleben, weil er dort eine Geliebte hat. Sie heißt Elif. Istanbul ist ihre Lieblingsstadt! Sie waren ein junges Paar und lebten heimlich zusammen. Aber das Leben ging dort nicht sehr gut. Zuerst konnte Serhat nicht eine Arbeit als Archäologe finden. Die meisten Menschen konnten nicht in dem gewollten Beruf arbeiten, genauso konnten viele Menschen nicht in den gewollten Städtern Leben. Letztendlich war er ein junger Journalist. Er arbeitete in Cagaloglu und für eine wöchentliche Zeitschrift.

Eine Reise von Istanbul nach Diyarbakir

’Was ist das für ein Istanbul’ besteht aus fünf Kapiteln. Im ersten Kapitel machte Serhat eine Reise von Istanbul nach Diyarbakir. Aber sein Ziel war eine andere kleine Stadt: Sie nennt Hasankeyf und liegt nähe Diyarbakir. Hasankeyf war eine kleine, aber altes Städtchen. Diese historische Stadt wird mit Beginn der Bauarbeiten des Staudammes unter Wasser begraben. Nicht nur ein Städtchen würde im Stausee ertrinken. Die antike “Kulturerbestadt“ Hasankeyf würde überflutet werden sowie alle archäologischen Stätten in dieser Region.

Serhat geht nach Hasankeyf, weil er über dieses Städtchen berichten will. Er beginnt die Reise mit dem Bus von Istanbul. Zuerst fährt er nach Diyarbakir. Dann fährt er Richtung Hasankeyf. Aber leider lässt das Militär ihn nicht in die historische Stadt. So fährt Serhat wieder zurück nach Diyarbakir. Er will aber nicht sofort zurück nach Istanbul fahren, deshalb bleibt er in Diyarbakir. Er versucht diese Stadt kennen zu lernen. So lesen wir verschiedenem Gesichten von Diyarbakir. Diese Stadt war seit 20 Jahren im Bürgerkrieg beteiligt. Die Erzählungen über die Menschen, von denen das Leben durcheinander gekommen ist. 

Der zweite Teil ist ein Rückblicksteil

Im zweiten Kapitel kehrt Serhat zurück nach Istanbul und in diesem Kapitel erzählt der Autor die vergangenen Lebensgesichten von Serhat. In diesem Teil lernen wir Serhat aus der Nähe kennen. Seine Kindheit, Jugendzeit oder erste Liebe usw. Nach dem er  seine Hochschulung absolviert hat,  blieb Serhat wegen Elif in Istanbul. Aber sie können nicht Glücklich werden zusammen, deswegen verlässt Elif Istanbul und Serhat. Ab dem Tag beginnen für Serhat die schlechten Tage.

Ein verlassener Mensch in einer unbewohnte Stadt

In den  letzten drei Teilen erzählt der Autor viele Geschichten über Istanbul. Ein Mensch der Verlassen worden ist, ist viel Einsamer als ein Mensch der in einer unbewohnten Stadt lebt.

Eine ehemalige Professorin Aykent, die einer der Menschen war die nicht in dem gewollten Beruf arbeiten konnte. Die Militär Regierung hatte sie von der Uni gekündigt. Sie arbeitet derzeit in einem Verlag. Serhat lernt sie kennen. Aykent kam in Istanbul auf die Welt und lebte bis heute dort. Sie war auch in der Stadt Istanbul nicht glücklich. Serhat und Aykent treffen sich regelmäßig und unterhalten über Istanbul. Die beiden beschweren sich von Istanbul. Aber sie können von der Stadt noch nicht weggehen.

Aykent fängt an jedes Wochenende ein Workshop zu organisieren, in ihrer Stiege. Personen aus verschiedensten Berufen kommen zusammen in diesen Workshops. Serhat auch! Das Ziel war es jedes Wochenende für vier- fünf Stunden lang aus der Stadt wegzukommen. In der zwischen Zeit, kommt zur Arbeitsstelle von Serhat eine neue Journalistin, von Izmir. Sie heißt Beyza. Serhat hat sich entschieden von Istanbul fort zugehen. Aber Beyza ist ein neuer Grund für Serhat, damit er in Istanbul bleibt.

Jeder hat für sich ein Istanbul

Elif, Serhat, Aykent, Beyza, Turgut und noch mehrere… Niemand von denen ist zufrieden mit Istanbul. Manche Menschen verkaufen Ihre Organe um damit Geld zu verdienen. Manche Menschen aus dem ehemaligen Bürgerkrieg, kamen in diese Stadt und leben dort. Armenische Silbermeister, Frauen aus Norden kamen für Prostitution, alte Jäger, heilige Graben und Bäume, MigrantInnen aus Bulgarien, Krankenschwester von der Nervenheilanstalt, ein jungendlicher aus Sri Lanka der nach Istanbul geflüchtet ist, ein Markt wo Tauben und Pferde verkauft werden...

Istanbul ist so eine Stadt

Die dort geborenen oder auch die dort hingekommen Menschen, beide sind dieser Stadt Fremd. Istanbul ist eine Stadt die untergeht. In dem in Diyarbakir mehr Blut verrinnt desto mehr versinkt Istanbul. Serhat kann trotz Beyza nicht in Istanbul bleiben. Diesmal wird er als Archäologe nach Hasankeyf fahren anstatt als Journalist. Dort wird er mit willen Ausgrabungen in einem Team arbeiten.  

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