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Die mondlosen Nächte der kolonialisierten Städte
Das umfangreichste Gedicht mit dem Titel "Die mondlosen Nächte der kolonialisierten Städte”, das den Hauptteil dieses Bandes darstellt, behandelt die Tragödie von kurdische und zazaische Völker. Seiner Heimat war mit dem verbotenen Namen und seines Volkes war verschwiegenes Volk.

Dieser Gedichtband kam im Jahr 1992 im "Alan Verlag" heraus. Das umfangreichste Gedicht mit dem Titel "Die mondlosen Nächte der kolonialisierten Städte”, das den Hauptteil dieses Bandes darstellt, behandelt die Tragödie von kurdische und zazaische Völker. Seiner Heimat war mit dem verbotenen Namen und seines Volkes war verschwiegenes Volk.

Die Versen und deren Bildhaftigkeit sind die Ersten Bausteine für ein Gedicht. Um die Perfektion eines Dichters sehen zu können, muss dieser das Kriterium in der Anwendung des Traumbildes erfüllen. Manche Dichter/Schrillsteller verwenden ein zwangsmäßiges Traumbild. Das Verbot der Meinungsäußerung lassen auch manchmal die Anwendung des Trugbildes nicht vermeiden.

Aber in der Türkei, die kurdischen oder zazaischen Dichter schreiben in ihren Gedichten, dass sie den Namen ihrer Heimat nicht anwenden können. Also bedeutet dies, dass die kurdischen Dichter eigentlich die Gedichte der Verbote schreiben. Hüseyin Simsek befinden sich auch in der gleichen Situation. In seinem Buch "Die Mondlosen Nächte der kolonialisierten Städte" sagt Simsek:

Oh du meine traurige Heimat
der Preis für die Aussage deiner richtigen Benehmung
sind diese Massaker…

Da der wahre Name der Heimat verboten ist, ist man gezwungen andern Benehmungen dafür verwenden. Der am Meisten für die Heimat eingesetzte Namen sind Verlorene Heimat, nicht existierendes Land, für ungültig erachtetes Land, ein Land ohne Identität, ein Land dessen Name Verboten ist, ein Land dessen da sein nicht anerkannt wird, Rosenheimat, gesegneter Halbmond, Land der Lieder, Land der Träumer, Schnee strickende Geographie, Seelenland, Zufluchtsort, die gebrochene Hand der Geschichte oder Mesopotamien, kurz gesagt Kurdistan. All diese Benehmungen sind halbe oder unvollständige Ausdrücke.

Und noch immer ist es im türkischen Gedicht verboten ein Paar Worten zu verwenden. Wer dieses tut muss den Preis dafür zahlen, nämlich die dafür verhängten Strafen.  

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Die Gedichte von Simsek gingen sehr unter die Haut!

In einem Zazakischen Gedicht hat Hüseyin die Donau Mutter genannt. Ich kann mich nicht erinnern die Donau jemals als Mutter genannt gehört zu haben....[mehr]

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